Mein erster vollwertiger und publizierter Roman „Meotod – Die Wellen des Schicksals“ wird voraussichtlich im Herbst 2024 bei Sure Publishing erscheinen. Auf dieser Seite ist alles versammelt, was bisher zum Buch bekannt wurde.

Zum Titel

Bild des Weltenbaums Yggdrasil aus der nordischen Mythologie

In der nordischen Mythologie gibt es neun Welten, die von den Ästen einer gewaltigen Esche getragen werden – vom Weltenbaum „Yggdrasil“. Dieser Baum keimte bereits vor der Schaffung der Erde und sollte auch ihr Ende überdauern. Zu seinen Wurzeln liegt die sogenannte Schicksalsquelle, an der die Nornen leben – drei Jungfrauen, die das Schicksal der Welt bestimmen.

Im altnordischen Originaltext wird der Weltenbaum vereinzelt „mjǫtuðr“ genannt, was so viel bedeutet wie „der Schicksalszumessende“. Im Englischen kann die Bedeutung des Wortes griffig mit „dispenser of fate“ wiedergegeben werden. In seinem Werk „Altgermanische Religionsgeschichte“ übersetzte Richard M. Meyer den Begriff als „messende, verhängende Macht“ und nannte eine angelsächsische Version des Wortes: „meotod“.

aus „Altgermanische Religionsgeschichte“ von R. M. Meyer (1910)

Was sich wohl in meinem Roman hinter dem mysteriösen Begriff verbirgt? Die Antwort wird noch dieses Jahr folgen!

Vorläufiger Klappentext

«Oft ist nicht dein Gegner die grösste Gefahr, sondern das, was dich daran hindern will, dich deinem Gegner zu stellen.»

Es ist ein neues Zeitalter: Gigantische Magiewellen fegen durch die Welt und bringen Zerstörung, Leid und Tod. Sie beenden abrupt das bequeme Leben, das der junge Wassermagier Lifan im wohlhabenden Dorf Gardby führte. Gelähmt und verzweifelt kann Lifan sich nicht vorstellen, dass es in dieser neuen Welt ein lebenswertes Leben geben könnte. Doch eine Stimme aus seiner verlorenen Erinnerung treibt ihn weiter an. Schliesslich macht sich Lifan auf die Suche nach dem Ursprung der Wellen und gerät in ein Abenteuer voller dunkler Geheimnisse. Er muss sich nicht nur Steinmagiern, Barbaren, Monstern und Göttern stellen, sondern auch sich selbst.

Raphael Dorigo befasst sich in seinem Erstling mit den grossen Fragen des Menschseins. Die Kraft jahrtausendealter Weisheiten und Symbole trifft dabei auf zeitgenössische Philosophie und moderne Story-Elemente. Das Resultat ist eine unterhaltsame und zugleich tiefgründige Reise, die in Erinnerung bleibt.

Erste Meinungen

„Der Philosoph und Autor Raphael Dorigo entführt seine Leserschaft mit seinem Erstlingswerk „Meotod“ in eine neue, fantastische Welt voller Magie und Abenteuer. Während im Hintergrund ursprüngliche Naturgewalten um ihre Vorherrschaft ringen, muss der junge Wassermagier Knyjar eine beschwerliche Reise antreten. Mir hat die Idee gefallen, wie es Dorigo durch einen geschickten literarischen Handgriff gelingt, den Protagonisten in eine ebenso unbekannte Welt zu werfen wie seine Leserinnen und Leser. Wie sie, muss der Wassermagier diese Welt und seine eigenen Fähigkeiten erst entdecken. Auf dieser Reise lernen wir so Knyjars Stärken und Schwächen kennen, sein Hadern mit dem Schicksal und die Suche nach sich selbst und seiner Herkunft. Er muss lernen, seine Kräfte zu bündeln und denen zu vertrauen, die ihm wohlgesonnen sind. Seine Neugier auf das Leben und sein instinktives Gefühl für Gerechtigkeit helfen ihm dabei. Dorigos Erzählstil fordert Leserinnen und Leser heraus, sich mit dem Text intensiv auseinanderzusetzen. Er ist neu, frisch und man kann hoffen, noch mehr von ihm lesen zu können.“

Joachim Sohn, Autor (joachim-sohn.de)

„Wie einzelne Wassertropfen fügt Raphael Dorigo in dieser Geschichte die kleinen und grossen Fragen des Lebens zu einem strömenden Fluss zusammen – wundervoll! Das Buch fühlt sich beim Lesen wie eine sich stetig füllende Schatztruhe voller Weisheiten an; manchmal schmerzhaft, manchmal vertraut. Es ist wie Knyjars Rabe Bjod: ein kleiner Wegweiser zu den grossen Fragen des Lebens.“

Susan Ottiger, Autorin (susanottiger.ch)

Inoffizieller Soundtrack

In dieser Playlist habe ich passende Lieder versammelt und so die Geschichte von Meotod in Klängen und Texten in chronologischer Reihenfolge „nachgebaut“.